Partnersuche für zeugen jehovas

Aber er zeigt, daß das keine berechtigte Sorge ist.Die Zeugen unterzeichnen bereitwillig das Formular der Medizinischen Gesellschaft Amerikas, das die Ärzte und das Krankenhaus von der Haftung befreit, und die meisten Zeugen Jehovas tragen eine datierte, zusätzlich von zwei anderen unterschriebene Karte bei sich, die in Zusammenarbeit mit medizinischen und juristischen Experten entstanden ist. Paris in einer Analyse "aufgezwungener medizinischer Behandlung und religiöser Freiheit“ wie folgt: "Ein Kommentator, der die Literatur überprüfte, berichtete: 'Ich habe keinen einzigen Beleg für die Behauptung gefunden, der Arzt mache sich durch sein Versäumnis, einem unwilligen Patienten eine Transfusion aufzuzwingen, strafbar.‘ Das Risiko scheint eher das Produkt eines phantasievollen Rechtsgeistes als eine realistische Möglichkeit zu sein.“ Die Haftung für Minderjährige stellt das größte Problem dar.

In Erwiderung auf unsere Anfrage hielt Cooley vor kurzem einen statistischen Rückblick auf 1 026 Operationen, davon 22 Prozent an Minderjährigen, und kam zu dem Schluß, "daß das Risiko bei Operationen an Patienten aus der Gruppe der Zeugen Jehovas im Grunde nicht größer ist als bei anderen“. Veröffentlichungen berichten auch von erfolgreichen größeren urologischen. Er räumt ein, daß die "Zeugen etwas im Nachteil sind, was die Bedingungen für das Blut anbelangt.Dessenungeachtet ist es völlig klar, daß wir Alternativen zur Bluttransfusion haben.“ Er macht die Beobachtung, daß viele Chirurgen aus "Furcht vor rechtlichen Folgen“ davor zurückschrecken, Zeugen als Patienten anzunehmen.Obwohl es Chirurgen oft abgelehnt haben, Zeugen zu behandeln, weil durch deren Einstellung zur Verwendung von Blutprodukten "dem Arzt die Hände gebunden“ schienen, vertreten heute viele Ärzte die Ansicht, daß es sich dabei lediglich um eine zusätzliche Schwierigkeit handelt, die eine besonders hohe Anforderung an ihr Können stellt. Sie fügten hinzu: "Der Chirurg muß die Philosophie entwickeln, das Recht des Patienten, eine Bluttransfusion zu verweigern, zu respektieren und dennoch chirurgische Eingriffe auf eine Weise vorzunehmen, die dem Patienten Sicherheit bietet.“ H.Da die Zeugen nichts gegen Salzlösungen oder kolloidale Ersatzflüssigkeiten, Elektrokaustik, hypotone Anästhesie über 542 Herzkranzgefäßoperationen, die ohne Bluttransfusion an Zeugen vorgenommen wurden, und schlußfolgerten, daß diese Operationen "mit einem annehmbar geringen Risiko“ durchgeführt werden könnten. D., teilte mit, "daß in der Mehrzahl der Fälle [von Zeugen Jehovas] das Risiko einer Operation ohne Bluttransfusionen nicht größer ist als bei Patienten, denen wir Blut übertragen“ (persönliche Mitteilung, März 1981). Herbsman berichtet über Erfolge bei einer Anzahl von Fällen (Jugendliche eingeschlossen) "mit enormem Blutverlust infolge von Unfällen“.Viele von ihnen sind mit der Verwendung einer Herz-Lungen-Maschine, eines Dialysegerätes oder ähnlicher Apparaturen einverstanden, sofern diese zu Beginn der Behandlung nicht mit Blut gefüllt werden und der Blutkreislauf außerhalb des Körpers nicht unterbrochen wird.

Das behandelnde Personal braucht sich über die Haftung keine Sorgen zu machen, da die Zeugen entsprechende gesetzliche Maßnahmen ergreifen, um für ihre Verweigerung von Blut die Haftung zu übernehmen. Damit und mit Hilfe äußerst genauer Verfahren nehmen Ärzte schwere Operationen aller Arten an erwachsenen und minderjährigen Zeugen vor.

Da sie nicht darauf aus sind, sich vor der elterlichen Verantwortung zu drücken oder sie einem Richter oder jemand anders zu überlassen, dringen die Zeugen darauf, daß die religiösen Grundsätze der Familie berücksichtigt werden. Das stimmt mit dem medizinischen Grundsatz der Behandlung des "ganzen Menschen“ überein, wobei man nicht die möglichen bleibenden psychischen und sozialen Schäden eines Verfahrens übersieht, das die grundlegenden Glaubensauffassungen einer Familie verletzt.

Im ganzen Land werden jetzt häufig in großen Zentren, die mit den Zeugen Erfahrungen haben, Patienten — selbst wenn es sich um Kinder handelt — aus Institutionen übernommen, die nicht bereit sind, Zeugen zu behandeln.

Fertigkeiten können verbessert werden.“ Professor Bolooki sprach von einem beunruhigenden Bericht, der besage, daß eines der größten Unfallkrankenhäuser in der Dade County (Florida, USA) "von vornherein die Behandlung“ von Zeugen Jehovas ablehne.

Er wies darauf hin, daß "bei dieser Gruppe von Patienten die meisten chirurgischen Eingriffe mit einem geringeren Risiko verbunden sind als sonst“.

Es gibt unter ihnen zahlreiche Ärzte und sogar Chirurgen.